Warum Therapie supercool ist (Teil 2)

Es war ein Scheißtag. Eigentlich war die ganze Woche zum kotzen, denn ich merkte schon vor einigen Tagen, dass es mir nicht gut ging, versuchte aber, mich mit Arbeit abzulenken. Das ganze Wochenende verbrachte ich am Schreibtisch, regelte Dinge, die ich schon seit Ewigkeiten vor hatte, alle auf einmal. Das fühlte sich für den Moment…

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Ich habe es schon immer geliebt, mit meinen Händen zu arbeiten, Dinge zu erschaffen. Ich liebe es zu nähen, zu sticken, zu häkeln, etwas in den Händen zu halten und sagen zu können: Das habe ich selbst gemacht.

Meine andere Leidenschaft (die, die ich ich hier öffentlich auslebe) ist das schreiben. Worte und Sprache haben ihre ganz eigene Magie, genauso wie es Bilder haben können. Sie geben mir die Fähigkeit, (m)eine Geschichte zu erzählen.

Doch in letzter Zeit, gerade seit Corona, da alles nur noch am Computer stattfindet, fehlt mir oft die Energie und die Inspiration, um die richtigen Worte zu finden. Ich brauche den kreativen Ausgleich.

Deswegen bin ich so aufgeregt, dass ich meine Leidenschaften verbinden kann und nicht nur das, sondern, dass meine Leidenschaften sich gegenseitig unterstützen können.

Zu verwirrend? Ich glaube schon.

Dann lasst es mich anders formulieren: Es gibt jetzt Leben mit 3 Lebern-Merch! Yeah!

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Behindert ist kein Schimpfwort

Etwas, das ich erst lernen musste, ist, dass eine Transplantation keine Heilung bedeutet. Doch nicht nur ich musste das lernen, auch die Menschen in meinem Umfeld und die vermutlich noch mehr als ich. Eine Transplantation ist eine Therapiemöglichkeit; und diese Therapie ist nicht mit der Entlassung nach OP beendet, im Gegenteil. Es ist eine lebenslange…

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Warum Therapie super cool ist (Teil 1)

Es besteht immer noch das Klischee, dass es ein Zeichen von Schwäche ist, um Hilfe zu bitten. Ich jedoch denke, dass es hard core ist. Zum Einen ist der reine Akt, zuzugeben, dass man allein nicht weiter kommt sehr anstrengend und zweitens sagt es sehr viel über den eigenen Charakter aus, dass man weiß, wo die eigenen Grenzen liegen.
Und was bringt es, wenn man es weiter auf Biegen und Brechen allein versucht? Ja eben das. Biegen und Brechen.

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Sarah. Oder: Wann sage ich, dass ich transplantiert bin?

Eine Frage, die sich mir bei einer neuen Bekanntschaft immer stellt, ist: Soll ich sagen, dass ich transplantiert bin? Und wenn ja, wann? Soll ich warten, bis mir jemand etwas alkoholisches zu trinken anbietet? Oder jemand fragt, wie es kommt, dass ich mich für Organspende einsetze?

Das neue Shirt in meinem Schrank, hilft mir dabei jetzt ungemein, jede*r kann direkt darauf lesen: „recycled liver inside“. Was für ein Eisbrecher!

Aber Spaß beiseite, ich liebe dieses Shirt wirklich, aus ganz verschiedenen Gründen. Der wichtigste davon ist Sarah, die Person, die hinter diesem Shirt steckt.

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Story Time Part 1

Kinder, ich erzähle euch jetzt eine unglaubliche Geschichte. Sie handelt davon, wieso ich zwei Mal transplantiert werden musste. Wenn ich mit jemandem über meine Transplantation ins Gespräch komme, weiß ich meist gar nicht, wo ich anfangen soll. Immerhin war ich schon immer krank. Deswegen versuche ich hier mal alles halbwegs chronologisch darzustellen, aber wie gesagt,…

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„Wie fühlt es sich eigentlich an, ein Organ von einem anderen Menschen in sich zu tragen?“

Eine Frage, die sich wohl viele stellen, denen das Thema neu ist. Eine Frage, über die ich mir bisher nie Gedanken gemacht hatte. Bis jetzt.

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