„Der Küchentimer“

Eine Sache, die ich mir im Moment wieder und wieder selbst sagen muss, ist: Das hier ist eine Pandemie, es ist ein Ausnahmezustand. Es ist ein Luxus, zu Hause bleiben zu können, in Sicherheit. Aber es ist schwierig, belastend. Denn was soll man an Tag 237 zu Hause machen, was man nicht schon tausendmal getan hat?

Weiterlesen

Corona 2.0

Es kam wie es kommen musste: Ich bin wieder in Schutzhaft. Das Wort kam mir gerade ganz zufällig in den Sinn, denn eigentlich wollte ich Selbstisolation schreiben. Doch Schutzhaft trifft es irgendwie auch. Ich begebe mich unter sichere Verwahrung, bis der Bösewicht, der mich umbringen will gestoppt ist. Jetzt wo ich darüber nachdenke gefällt mir…

Weiterlesen

Das Einmaleins der Medikamenteneinnahme

Du nimmst deine Medikamente ein? Sehr gut! Aber wusstest du, dass du dabei einiges beachten musst? (Hinweis: Ich nehme Advagraf (Tacrolimus) als Immunsuppression und meine Erfahrungen müssen deswegen nicht für alle gelten. Bitte immer mit dem Transplantationsklinikum Rücksprache halten, wenn es Fragen oder Unsicherheiten gibt.) 1. Pünktlich. Ich weiß, man hört es wieder und wieder.…

Weiterlesen

Die Liebe in Zeiten von Corona

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, nichts über dieses verdammten Virus zu schreiben, denn oh mein Gott, ich kann es nicht mehr hören. Aber was anderes ist halt auch grad nicht los. So ist das mit guten Vorsätzen, sie haben alle ein Verfallsdatum. Ich bin ja in der Risikogruppe. Eigentlich sogar doppelt, da ich sowohl eine…

Weiterlesen

12/12

So, jetzt wo der ganze Spaß hier vorbei ist, wird es Zeit für ein kleines Fazit. Was war eigentlich gut an den letzten zwölf Wochen? Das beste Gefühl der Welt ist: Ich habe meine Auslandskrankenversicherung nicht benutzen müssen! Yeah!!! Christian und ich haben uns wieder. Endlich. (Ja, das ist nur Platz 2. Er versteht das.)…

Weiterlesen

11/12

Meine vorletzte Woche hier und wieder nichts erlebt. Auch schön. Außerdem hab ich ja immer was zu erzählen! Und zwar noch was zu dem Kongress. Der bestand ja nicht nur aus den 10 Minuten, in denen ich da gestanden und geredet habe. Zumindest nicht ganz. Immerhin habe ich auch bei anderen Vorträgen zugehört. Was ich…

Weiterlesen

10/12

Weil das letzte Woche mit dem Beitrag nicht geklappt hat (ich probiere es nochmal, wenn ich wieder in Deutschland bin) kommt hier mein erster internationaler Beitrag! Also eigentlich war ich nur zu faul, alles zu übersetzen, aber hey! Ich hab ja auch nicht unendlich viel Zeit. Dafür ist er aber wirklich was besonderes, denn: Ich…

Weiterlesen

8/12

„‚Warum willst du ausgerechnet nach Nepal?‘ ‚Naja – eines Tages werde ich alt und dick sein, einen eifersüchtigen Ehemann und Kinder haben, die mir nicht erlauben werden, etwas für mich zu tun. Außerdem einen Bürojob, bei dem ich jeden Tag das Gleiche machen muss. Und ich werde mich an die Routine, an die Bequemlichkeit, an…

Weiterlesen

7/12

Ankommen kann sich komisch anfühlen. Es ist kein rein progressiver Prozess. Es gibt Rückschläge und rapide Fortschritte. Aber gleichzeitig passiert es auch schleichend und unbemerkt. Man ist eben doch kein Tourist, aber so 100 prozentig gehört man hier nicht hin. Mit den Grundkenntnissen der Sprache fühlt man sich nicht mehr ganz so abgeschnitten aber manchmal…

Weiterlesen