Über Verletzlichkeit

Es ist eine wichtige Entscheidung, sich im Internet zu zeigen. Eine Entscheidung, die aktiv und bedacht getroffen werden muss. Zumindest sehe ich das so. Denn wenn ich hier etwas veröffentliche macht mich das angreifbar, verletzlich. Ich weiß nie, wie andere darauf reagieren werden. In den meisten Fällen habe ich sehr positive Erfahrungen gemacht, aber es waren eben auch ein paar negative dabei.
Dennoch schreibe ich hier weiter über mich, über mein Leben, meine Fehler und Schwächen und alles, was mich beschäftigt. Wieso?

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Auf dem Sofa

Meinen Alltag heute könnte man als unaufregend durch-schnittlich betrachten. Oder als vollkommen außergewöhnlich. Das ist alles eine Frage der Betrachtung. In vielerlei Hinsicht ist mein Leben heute nicht mehr so spannend, dass man darüber ständig etwas Neues erfahren will.  (Wie gut, dass ich mir ausgesucht habe, Bloggerin zu sein.) Ich lebe mit meinem Partner in…

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Vielleicht wird alles viel leichter

Ich bin mit dem Zug nach Hause gefahren. […] Und trotzdem, es ist komisch, wieder so normale Dinge zu können. Seit einem Jahr habe ich eine grundlegende Angst verinnerlicht und ich kann nicht von heute auf morgen meine Angst einfach ablegen. Es ist, als hätte ich verlernt, ein normales Leben zu führen und alles, was ich mir in meiner Vergangenheit erkämpft habe, muss ich neu lernen: mit dem Auto irgendwo hin fahren, ganz alleine einkaufen, zu Terminen gehen, reisen.

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Warum Therapie super cool ist (Teil 1)

Es besteht immer noch das Klischee, dass es ein Zeichen von Schwäche ist, um Hilfe zu bitten. Ich jedoch denke, dass es hard core ist. Zum Einen ist der reine Akt, zuzugeben, dass man allein nicht weiter kommt sehr anstrengend und zweitens sagt es sehr viel über den eigenen Charakter aus, dass man weiß, wo die eigenen Grenzen liegen.
Und was bringt es, wenn man es weiter auf Biegen und Brechen allein versucht? Ja eben das. Biegen und Brechen.

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2020

My oh My. Wo soll ich anfangen? Keine Ahnung, wie ich es durch dieses Jahr geschafft habe. Jedes Jahr hat immerhin seine ganz eigenen Höhen und Tiefen, aber ich glaube, wir sind uns einig, dass nichts bisher mit diesem Jahr vergleichbar ist. Januar Ich bin gerade noch rechtzeitig Ende letzten Jahres für drei Monate nach…

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„Der Küchentimer“

Eine Sache, die ich mir im Moment wieder und wieder selbst sagen muss, ist: Das hier ist eine Pandemie, es ist ein Ausnahmezustand. Es ist ein Luxus, zu Hause bleiben zu können, in Sicherheit. Aber es ist schwierig, belastend. Denn was soll man an Tag 237 zu Hause machen, was man nicht schon tausendmal getan hat?

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Corona 2.0

Es kam wie es kommen musste: Ich bin wieder in Schutzhaft. Das Wort kam mir gerade ganz zufällig in den Sinn, denn eigentlich wollte ich Selbstisolation schreiben. Doch Schutzhaft trifft es irgendwie auch. Ich begebe mich unter sichere Verwahrung, bis der Bösewicht, der mich umbringen will gestoppt ist. Jetzt wo ich darüber nachdenke gefällt mir…

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Das Einmaleins der Medikamenteneinnahme

Du nimmst deine Medikamente ein? Sehr gut! Aber wusstest du, dass du dabei einiges beachten musst? (Hinweis: Ich nehme Advagraf (Tacrolimus) als Immunsuppression und meine Erfahrungen müssen deswegen nicht für alle gelten. Bitte immer mit dem Transplantationsklinikum Rücksprache halten, wenn es Fragen oder Unsicherheiten gibt.) 1. Pünktlich. Ich weiß, man hört es wieder und wieder.…

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Ein Lebenszeichen

Als allererstes muss ich mich wohl entschuldigen, bei allen Leser*innen und bei meinem Blog selbst. Ich hab euch stiefmütterlich behandelt und einfach mir nichts dir nichts, ohne was zu sagen, nichts mehr veröffentlicht. Schande! *klingel* Ich gelobe Besserung, möchte aber auch erklären, wie es dazu kam: In diesem Jahr habe ich angefangen zu arbeiten (yay).…

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